Kochen mit Köpfchen

8 Tipps für deinen Corona-Alltag

Quarantäne? Schaffen wir. Freie Zeit? Füllen wir aus. Kopfkino? Schalten wir am besten ab. Und die Familie? Da rücken wir zusammen. Mit unseren acht Tipps kommst du leichter durch den Corona-Alltag.

Da kommt Corona und plötzlich ist das Leben neu zu organisieren. Im Kopf genauso wie im Alltag daheim. Plötzlich ist viel mehr Zeit da, die es mit Positivem zu füllen gilt. Das Gute: Kaum ein Lebewesen ist so anpassungsfähig wie der Mensch. Wir stellen uns ziemlich schnell auf geänderte Umweltbedingungen ein und lassen uns nicht so schnell unterkriegen. Mit ein paar einfachen Kniffen und Tipps gelingt dir der Alltag daheim mit Kind und Kegel spielerisch und wird abwechslungsreicher als gedacht.

1. Koche gemeinsam

Wenn nicht jetzt, wann dann? Gemeinsam mit der Familie kochen – dafür ist jetzt genügend Zeit da. Schön ist, wenn jedes Kind mithilft und eine eigene, auf das Alter abgestimmte Aufgabe übernehmen kann. Auch klassische Sonntagsessen wie Schmorgerichte, die viel Zeit brauchen gibt es jetzt mal unter der Woche. Hilfreiche Tipps zum Kochen mit Kindern findest du hier.

2. Bereite Essen auch mal vor

Ebenfalls praktisch: Beim gemeinsamen Kochen gleich mehr zu machen, damit ihr den Tag darauf auch noch etwas habt. Food Prep ist eine einfache Möglichkeit, jeden Tag beste Lebensmittel auf den Teller zu bringen, obwohl vielleicht gerade nicht genügend Zeit zum Kochen vorhanden ist.

Meal Preparation für die ganze Woche

3. Organisiere dein Homeoffice

Bring Struktur in dein Homeoffice, damit du nicht das Gefühl hast, den ganzen Tag mit der Arbeit beschäftigt zu sein, während du eigentlich nicht wirklich etwas geschafft hast. Ablenkungen gibt es daheim nämlich genug. Wenn möglich, teile dir fixe Zeiten ein, zu denen du arbeitest. Im besten Fall hast du einen eigenen Arbeitsplatz daheim und alle Utensilien, die du zum Arbeiten brauchst, in Griffweite. Danach ist Freizeit. Hast du Kinder rund um dich, während du im Corona-Homeoffice arbeitest, so wird es mit der Struktur schon etwas schwieriger. In diesem Fall raten wir dir: Mach das Beste draus. Augen zu und durch ?

4. Raus in die Natur

Es gibt für Körper und Geist nichts Beruhigenderes und Heilsameres als die Natur. Nicht umsonst ist etwa Waldbaden – eine Naturheilmethode aus Japan – immer öfter fixer Bestandteil der Regenerationsprogramme verschiedenster Kurhäuser. Rausgehen, durchatmen, runterkommen, zu sich finden und gar nicht mehr an das Corona-Virus denken. Draußen sein macht einfach richtig glücklich.

Corona Freizeit im Freien

6. Hab ein Schlechtwetter-Programm parat

Sollte es draußen sogar für das Regengewand zu schlecht sein, gibt es genug sinnvolle Dinge, die ihr drinnen tun könnt. Brettspiele spielen, zu Musik tanzen, im Bett hüpfen, eine Höhle aus Decken oder eine Kutsche zu bauen, mit der mit viel Fantasie die Welt bereist wird, Bücher (vor)lesen, basteln, zeichnen oder – und das darf und soll sogar sein – einfach mal nichts tun.

5. Nimm dir Zeit zu spielen

Vor allem Kinder brauchen das Spiel um sich entwickeln zu können. Daheim ist jetzt auch genügend Zeit dazu. Für draußen sind Bewegungsspiele genauso geeignet wie Spiele, die die Kreativität anregen. Einfache Dinge wie Fangen, Verstecken, Seilziehen, Baumkraxeln, Purzelbäume und Räder schlagen machen genauso Spaß wie ein Baumhaus zu bauen oder mit Sand, Erde und Wasser zu kochen. Kinder machen aber auch gerne „Erwachsenen-Sachen“. Sie sind fleißige Helfer und mit Freude bei der Gartenarbeit und in der Werkstatt dabei. Sie helfen auch gerne Dinge zu reparieren. Kinder können meist viel mehr, als man glauben mag.

Spiele für Corona Zeiten

7. Probier etwas Neues aus

Bestimmt hast du sie auch im Kopf, diese eine Sache, die du immer schon machen oder lernen wolltest, aber zeitlich nie geschafft hast. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.

8. Betreibe Kopfhygiene

Achte genau darauf, was du denkst – Kopfhygiene ist mindestens genauso wichtig wie Körperhygiene. Wenn sich etwas Negatives einnisten und dich runterziehen will, setz einfach einen positiven Gedanken dagegen. So stehst du drüber und machst das Beste draus.

(06.11.2020)

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